Rostock - Warnemünde

... althergebrachte Tradition mit neuen Innovationen

Ein Ausflug in das Ostseebad Warnemünde...

Unter den Ortschafen an der Ostseeküste ist das ehemalige kleine Fischerdorf direkt an der Mündung der Warnow ins Meer ein echtes Kleinod. Der im Norden von Rostock liegende Stadtteil Warnemünde mit Altem Strom und Fischereimarkt, Leuchtturm, Teepott, Seepromenade und dem breitesten Strand an der Ostseeküste ist heute anerkanntes Seebad und war einstmals wichtiger Handelspunkt im Norden.

Ein Leuchtturm überragt das einzigartige Dach des Teepotts und weist den Schiffen den Weg zum Rostocker Hafen. Er bietet Besuchern einen weiten Blick über die Stadt. 33 Pfähle, in den sandigen Untergrund getrieben, tragen den weißen runden Ziegelturm bereits seit mehr als 100 Jahren.
Direkt hinter den Dünen entlang führt die Seepromenade. Auf einem Abschnitt von zwei Kilometern wurde sie als Planetenwanderweg angelegt und präsentiert ein verkleinertes Modell unseres Sonnensystems. Von hier aus gelangt man über Strandaufgänge direkt an den Strand oder an ihrem Ende zum Hotel „Neptun“, einem der bekanntesten Hotels in der DDR.
Zwischen Seepromenade und Stadtkern erstreckt sich der 1910 angelegte Kurpark mit Freilichtbühne und sommerlichen Konzerten.
Informationen über die Geschichte der Seefahrt und Fischerei, über Lotsenwesen und Seenotrettung findet man in einem aus dem Jahre 1767 stammenden Fischerhaus, das das Heimatmuseum beherbergt.
Das Schönste aber an Rostock- Warnemünde ist der Alte Strom, ein ehemaliger Mündungsarm der Warnow und bis 193 einzige Zufahrtsweg zum Rostocker Hafen.
Hier schmeckt die Luft nicht nur nach Salz und Wind, sondern vor allem nach Fernweh. Fischkutter, Yachten und Fahrgastschiffe liegen am Kai und warten nur darauf, mit ihrer Besatzung auf Fahrt zu gehen. Sie laden zu Hafenrundfahrten oder Bootsauflügen ein, ein Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die ansehnlichen und liebevoll restaurierten Häuser aus der „Vörreeg“ (ersten Reihe) versetzen den Gast in die vergangenen Tage eines kleinen Fischerdorfes. Der Alte Strom ist die Flaniermeile und erste Adresse von Warnemünde. Cafes, Boutiquen, Restaurants und Geschäfte lassen eine an südländisches Flair erinnernde Atmosphäre aufkommen, der sich der Besucher nicht entziehen kann.
Besonders interessant und einzigartig ist der Blick auf die in den Rostocker Hafen ein- und auslaufenden Schiffe, die vom Alten Strom aus gut zu beobachten sind.
Günstig ist auch die Nähe zum Bahnhof, der sich nur wenige Meter entfernt zwischen Altem und Neuem Strom befindet.
Warnemünde kann selbstverständlich auch per Auto, Bus oder Bahn erreicht werden.
Am reizvollsten aber dürfte ein Ausflug per Rad nach Warnemünde sein. Der von Kap Geinitzort bis Warnemünde führende, gut ausgebaute Radweg gehört zu den schönsten an der Ostseeküste und führt durch den Naturpark Stoltera.
Sie werden es genießen, die Natur ebenso wie die hinreißende Atmosphäre einer wunderschönen Hafenstadt.

» Siehe auch: Umgebung